INSEL KIEHNWERDER IM BREITLINGSEE

Dieser Törn führt Sie mit dem Hausboot von der Stadt Brandenburg an der Havel zu der bezaubernden Insel Kiehnwerder im Breitlingsee.

Eine Reise durch Brandenburg mit dem Hausboot

Vom Starthafen leitet Sie die Route durch die Neu- und Altstadt der geschichtsträtchtigen Havelstadt und belohnt Sie mit wunderschönen Aussichten auf die vielen historischen Bauwerke. Aufgrund diverser Anlegestellen für das Hausboot haben Sie die Möglichkeit die Stadt bei einem Landspaziergang zu erkunden oder Ihre Einkäufe zu tätigen. Ein ortsansässiger Unter der Jahrtausendbrücke hindurch führt die Strecke auf die Brandenburger Niederhavel zum Stadtteil Neuendorf.

Durch das Naturschutzgebiet Stadthavel erreichen Sie den südwestlich der Stadt gelegenen Breitlingsee, an dessen Einfahrt ein mehrere Meter hoher Leuchtturm steht. Der See ist über 4 km lang sowie 2 km breit und liefert mit seiner Weite perfekte Bedingungen für atemberaubende Sonnenuntergänge.

Im Westen wird der Breitlingsee durch die Insel Kiehnwerder zum Möserscher See und im Norden durch die Insel Buhnenwerder-Wusterau zum Plauer See begrenzt. Die Insel Kiehnwerder ist ca. 2,5 km lang, überwiegend bewaldet und lädt mit ihrer ruhigen Lage zum Verweilen ein. Die Insel ist nicht an das Elektro- und Trinkwassernetz angebunden, beherbergt jedoch einen naturnahen Campingplatz.

Auf der Nordseite des Eilands befindet sich eine windgeschützte Bucht, in der Sie hervorragend mit dem Hausboot ankern und baden können. Außerdem können Sie mit dem Falkenfloß bequem den umliegenden Möserscher See bzw. den Plauer See ansteuern und erkunden.

Brandenburger Dom

Der Dom Sankt Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel hat als „Wiege der Mark“ überregionale kulturhistorische Bedeutung. Die Grundsteinlegung erfolgte 1165 durch den Mönchsorden der Prämonstratenser als einfache Saalkirche im romanischen Stil. Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert vollzogen sich dann gotische Um- bzw. Erweiterungsbauten. Der Dom ist das älteste erhaltene Bauwerk und Ausgangspunkt der Geschichte der Stadt Brandenburg an der Havel. Er liegt auf der nach ihm benannten Dominsel zwischen dem Beetzsee und der Havel, die mit Ihrem Hausboot umrundet werden kann.

Pfarrkirche St. Katharinenkirche in Brandenburg
Foto: Mathias Krumbholz

St. Katharinenkirche

Die Pfarrkirche St. Katharinenkirche in der Neustadt ist ein bemerkenswertes Meisterwerk der norddeutschen Backsteinbaukunst. Sie ist der heiligen Katharina und der heiligen Amalberga gewidmet und entstand bis 1401 durch den Stettiner Baumeister Heinrich Brunsberg. Die Kirche ist reich an bedeutenden Kunstwerken mit einer beeindruckenden Innenausrichtung. Mit 72,5 Metern Höhe ist die St. Katharinenkirche die größte Kirche der Stadt.

St. Johanniskirche

Unweit der Jahrtausendbrücke in der Altstadt liegt an der Brandenbruger Niederhavel die ehemalige Klosterkirche St. Johannis. Der Franziskanerorden erbaute die Kirche um 1250 als eine langgestreckte, flachgedeckte Saalkirche, die heute als Veranstaltungshalle genutzt wird. Bei Restaurierungsarbeiten wurden 2013 mittelalterliche Wandmalereien entdeckt und freigelegt. Die St. Johanniskirche kann mit ihrem Hausboot direkt vom Wasser aus bestaunt werden.

Malge

Am mit dem Hausboot erreichbaren Südufer des Breitlingsees befindet sich in idyllischer Lage das Freizeitparadies Malge. Diese umfasst einen direkt am See gelegenen Biergarten, eine Fischräucherei, Grillhütten sowie zwei Restaurants. Die waldreiche Umgebung kann von ihnen aktiv entdeckt werden und liefert auch für Angler zahlreiche Reviere.

Wissenswertes

Der Breitlingsee gehört zum Seengebiet der Brandenburger Havelseen, zu denen auch der Mösersche See, Plauer See, Quenzsee sowie Wendsee zählen. Die auch als Stadtseen bezeichneten Seen bilden ein einheitliches und zusammenhängendes Gebiet mit zusammen beinahe 16,4 km² Fläche. Ihre Entstehungsgeschichte reicht bis in die Weichselkaltzeit vor etwa 16.000 Jahren zurück. Im Gegensatz zu den typisch langgestreckten Rinnenseen gehören die Stadtseen zu den Beckenseen mit weiten Flächen. Hier formte das fließende Eis der Grundmoräne unter enormen Druck eine Hohlform unter dem Eis aus. Durch feine Sedimente (oft Geschiebemergel oder Lehm) wurde der Boden des Hohlraums derart abgedichtet, dass sich das Schmelzwasser des Gletschers in dem Becken sammeln konnte. Mit Rückzug der Gletscher am Ende der Kaltzeit entstanden so die heutigen Stadtseen von Brandenburg an der Havel. Sie bilden heute eine geographischen Trennung zwischen der eigentlichen Stadt und den Stadtteilen Plaue und Kirchmöser. Die Uferbereiche sind flach und die maximale Wassertiefe beträgt 6,7 m. Das Seengebiet umfasst neben der größten Insel Kienwerder noch drei weitere Inseln: die kleinere Insel Buhnenwerder-Wustarau, die wegen ihrer seltenen Hölzer als Naturschutzgebiet zählt und die beiden kleineren Inseln Kälberwerder und Kanincheninsel.

Die Kanincheninsel im Breitlingsee hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 350 Meter und eine maximale Ost-West-Ausdehnung von 270 Meter und liegt nahe dem südlichen Seeufer. Die dicht bewaldete Insel diente 2016 als einer der Drehorte des Spielfilms „Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex“. Zuvor entstanden 2014 Szenen aus dem Kinofilm „Der Nanny“ auf dem Eiland.

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